Mit URL codieren / decodieren wandelst du Text ins Prozent-Encoding (URL-Encoding) um oder holst aus einer codierten Zeichenkette wieder den lesbaren Klartext zurück. Das brauchst du, sobald Text Teil einer URL wird – etwa als Wert eines Query-Parameters –, aber Zeichen wie Leerzeichen, Umlaute, & oder ? enthält, die dort nicht direkt erlaubt sind. Die Umwandlung läuft sofort im Browser, ganz ohne Installation oder Anmeldung.
So funktioniert URL codieren / decodieren
Wähle im Feld Richtung, ob du Codieren oder Decodieren möchtest, und trage deinen Text oder die codierte Zeichenkette in das Feld darunter ein. Das Ergebnis erscheint sofort als Code-Block darunter und lässt sich per Klick kopieren.
Lässt du das Feld leer, zeigt das Tool den Hinweis „Bitte etwas eingeben.“ Enthält deine Eingabe beim Decodieren ein fehlerhaftes Prozent-Encoding – etwa ein einzelnes % ohne zwei folgende Hexadezimalziffern –, meldet das Tool „Ungültige Eingabe zum Decodieren.“
So wird codiert (Prozent-Encoding)
Beim Codieren bleiben nur Buchstaben A–Z/a–z, Ziffern 0–9 sowie die Zeichen - _ . ! ~ * ' ( ) unverändert. Jedes andere Zeichen wird durch % gefolgt von zwei Hexadezimalziffern ersetzt, die ein UTF-8-Byte darstellen – ein Leerzeichen wird so zu %20, ein Fragezeichen zu %3F.
Das Tool codiert dabei einen einzelnen URL-Bestandteil, keine komplette Adresse: Auch reservierte Zeichen wie : / ? # und & werden mitcodiert. Fügst du eine ganze Adresse wie https://beispiel.de ein, verwandeln sich also auch Doppelpunkt und Schrägstriche in Prozent-Encoding.
Beispiel
Der Text München & Söhne wird beim Codieren zu M%C3%BCnchen%20%26%20S%C3%B6hne: Beide Leerzeichen werden zu %20, das Und-Zeichen zu %26, und die Umlaute ü und ö belegen in UTF-8 je zwei Bytes – codiert also als zwei Prozent-Gruppen, %C3%BC beziehungsweise %C3%B6.
Trägst du M%C3%BCnchen%20%26%20S%C3%B6hne im Modus „Decodieren“ ein, erhältst du exakt München & Söhne zurück – Codieren und Decodieren heben sich also gegenseitig auf.
Wofür brauche ich das?
- Query-Parameter bauen: Der Suchbegriff
Katze & Hund?wird als Parameterwert zuKatze%20%26%20Hund%3F. Ohne Codierung würde das&darin als Trenner zwischen zwei Parametern missverstanden – erst die Codierung macht?q=Katze%20%26%20Hund%3Fzu einer eindeutigen Adresse. - Codierte Werte lesbar machen: Zeigt ein Log, eine Fehlermeldung oder eine API-Antwort nur die codierte Form, machst du sie im Modus „Decodieren“ wieder lesbar.
- Sonderzeichen in Pfaden vorbereiten: Leerzeichen oder Umlaute in einem Dateinamen lassen sich vorab korrekt codieren, bevor du sie manuell in eine URL einsetzt.
- APIs und Formulare debuggen: Du prüfst schnell, welcher Klartext hinter einem codierten Wert aus einer Anfrage steckt.